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Neu: RSAG verwertet Altpapier aus Bonn und dem Kreis in eigener Anlage

Siegburg - 30. Juni 2010

Die RSAG hat vom Abfallzweckverband REK Rheinische Entsorgungs-Kooperation den Auftrag zur Sortierung und Vermarktung des Altpapiers erhalten

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Ab 1. Juli arbeiten der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn auch bei der Verwertung des eingesammelten Altpapiers, der Pappe und Kartonagen zusammen. Die beiden Gebietskörperschaften haben diese Aufgabe dem von ihnen 2009 gegründeten Abfallzweckverband REK Rheinische Entsorgungs-Kooperation übertragen. Der Verband wiederum hat die RSAG mit der Durchführung beauftragt, die zuvor die Papiersortieranlage der Firma Remondis im Bonner Gewerbegebiet gepachtet hatte. Die RSAG kümmert sich bereits um die gemeinsame Sperrmüllsortierung und Sickerwasseraufbereitung aus Bonn und dem Kreis. Mit dem Aufgabenzuwachs des Verbandes setzen Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis ein klares Signal zur weiteren Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit.

In der Papieranlage werden im Jahr bis zu 75.000 Tonnen Altpapier, Pappe und Kartonagen über die verschiedenen Sortierbänder geleitet, bevor die Mengen anschließend zu den Papierfabriken gelangen. Aus dem Kreis kommen dabei rund 50.000 und aus Bonn weitere 25.000 Tonnen. Die RSAG stellt das Personal und betreibt die Anlage im Zweischichtbetrieb. Das Einsammeln des Papiers in Bonn und im Kreisgebiet bleibt weiterhin in der Zuständigkeit der jeweiligen Gebietskörperschaft.

Ziel der gemeinsamen Verwertung von Papier, Pappe und Kartonagen ist es, die Synergien in der Sortierung, Vermarktung und Logistik zu nutzen, um die Wirtschaftlichkeit im PKK-Bereich weiter zu erhöhen und damit einen Beitrag zur Gebührenstabilität bei den Zweckverbandsmitgliedern zu leisten. So stärkt gerade auch der Zugriff von der Erfassung bis hin zur Verwertung und Vermarktung des Altpapiers einschließlich der Erlöse die kommunale Selbstverwaltung.