RSAG-Entsorgungs- und Verwertungspark Sankt Augustin
Der Kernbereich des Entsorgungs- und Verwertungsparks (EVP) der RSAG in Sankt Augustin-Niederpleis ist so groß wie insgesamt elf Fußballfelder. Teile des Geländes werden bereits genutzt, andere nicht. Hier sehen Sie, wie das Areal in Zukunft genutzt werden könnte. Klicken Sie dazu einfach auf die Zahlen in der Karte.
- Mineralstoffdeponie
- geplante Verfüllung Grube Kröll
- Lagerfläche
- potenzielle Nutzfläche für Biogas und Biomasse
- potenzielle Nutzfläche für Fotovoltaik
- potenzielle Gewerbeflächen
- potenzielle Gewerbeflächen
- genehmigte Gewerbeflächen
- Naturschutzfläche Tongrube
Mineralstoffdeponie
Gründe für die Erhöhung der Mineralstoffdeponie:
- Sicherstellung der gesetzlich geforderten Gefälleverhältnisse für die Niederschlagswasserableitung
- Entsorgungssicherheit für weitere 6–10 Jahre
- Weiternutzung einer bestehenden, sehr gut angebundenen Deponie zentral im Rhein-Sieg-Kreis
- kein neuer Flächenverbrauch durch Erschließung eines neuen Deponiestandortes
- (Re-)Finanzierung der getätigten Investitionen für die Basisabdichtung, die Sickerwasserreinigung und der noch vorzunehmenden Oberflächenabdichtung
Rekultivierung für den Natur- und Artenschutz
In der sogenannten ehemaligen Grube Kröll ist die Verfüllung mit Bodenaushub zum Zwecke der Rekultivierung für den Natur- und Artenschutz vorgesehen.
Lagerfläche
Die dargestellte Fläche wird bereits heute im Rahmen des bestehenden Planfeststellungsbeschlusses als Lagerfläche (Sicherstellungsbereich) genutzt. Sie soll im Rahmen der Rekultivierung der Grube Kröll geringfügig erweitert werden.
Nutzfläche für Biogas und Biomasse

Diese Fläche ist die potenzielle Nutzfläche für die Errichtung einer Biogasanlage der KRS KompostWerke Rhein-Sieg GmbH & Co KG.. Vorgesehen ist eine Vergärung unmittelbar auf der Fläche des Kompostwerkes (graue Fläche) sowie eine Aufbereitung von Biogas zu Erdgas innerhalb der rot schraffierten Fläche.
Die Biogasanlage der KRS soll bestenfalls mit einer Vergärungsanlage für nachwachsende Rohstoffe kombiniert werden, weil sich dann eine Aufbereitung von Biogas zu Erdgas wirtschaftlich betreiben lässt.
Nutzfläche für Fotovoltaik

Auf der Fläche 5 könnten die landschaftsschutzrechtlichen Belange sinnvoll mit dem Bau von Fotovoltaik-Elementen kombiniert werden.
Gewerbeflächen

Auf den Flächen Nr. 6 können Gewerbebetriebe angesiedelt werden. Es müssen jedoch Betriebe sein, deren Gebäude auf der Oberflächenabdichtung gebaut werden können. Hierfür ist im Einzelfall eine Abstimmung mit der Bezirksregierung erforderlich. Natürlich müssen auch die Zustimmung der Stadt und des Kreises vorliegen.
Gewerbeflächen

Auf den Flächen Nr. 6 können Gewerbebetriebe angesiedelt werden. Es müssen jedoch Betriebe sein, deren Gebäude auf der Oberflächenabdichtung gebaut werden können. Hierfür ist im Einzelfall eine Abstimmung mit der Bezirksregierung erforderlich. Natürlich müssen auch die Zustimmung der Stadt und des Kreises vorliegen.
genehmigte Gewerbefläche
Auf der Fläche Nr. 7 sieht der Planfeststellungsbeschluss bereits eine Gewerbefläche vor. Allein die Bauleitplanung muss noch entsprechend angepasst werden.
Naturschutzfläche Tongrube
Für die Tongrube besteht ein Rahmenbetriebsplan, mit dem die Tongrube bereits im Jahr 1999 genehmigt wurde. Der Tonabbau hat sehr lange brach gelegen und wurde vor drei Jahren wieder aktiviert, weil die RSAG den Ton für die Maßnahmen der Oberflächenabdichtung im Entsorgungs- und Verwertungspark nutzen konnte. Die Nutzung ist auch weiterhin für die noch anstehenden Abdichtungen geplant. Dadurch kann LKW-Verkehr eingespart werden, da der Transport dann nur innerhalb des RSAG-Entsorgungs- und Verwertungsparks erforderlich ist. Darüber hinaus wird die Möglichkeit der Vermarktung an andere Interessenten geprüft.
Das entstehende Grubengebiet ist eine ideale Voraussetzung für den Natur- und Artenschutz und wird von der Landschaftsbehörde sehr stark unterstützt.
