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Montag, 21.09.2020

Garten-Tipps für den Herbst

Wenn die Tage wieder „kürzer“ werden, ist dies ein untrügliches Zeichen für den Herbst. Auf dem Balkon oder im Garten lässt es sich anfangs noch gut aushalten, aber dann stehen auch schon die ersten kalten Nächte in den Startlöchern. Blumenbegeisterte können jetzt noch einmal durchstarten:

Tipp 1: Tomaten rechtzeitig ernten
In der Übergangszeit zwischen Sommer und Herbst tragen Freilandtomaten häufig noch neue Blütenstände. Am besten ist es, diese dann auszukneifen. So hat die Pflanze mehr Kraft fürs Ausreifen der bereits hängenden Früchte. Diese sollten auf alle Fälle vor dem ersten Nachtfrost geerntet werden. Viele Tomatensorten, die dann noch grün sind, lassen sich nachreifen. Wenn die Früchte später ihre leuchtend rote Farbe angenommen haben, sind sie reif zum Vernaschen.

Tipp 2: Knoblauch pflanzen
Für Winterknoblauch sind die Monate September und Oktober der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen. Dann kann die eingesetzte Zehe bis zur Ernte im nächsten Sommer noch kräftig zulegen und die ersten Tochterzwiebeln bilden. Das geht sogar auch im Blumenkasten. Der Kasten sollte dann aber vor dem Durchfrieren geschützt werden.

Tipp 3: Zimmerpflanzen zurückbringen
Manche unserer Zimmerpflanzen verdienen diesen Namen gar nicht, denn den Sommer über verbringen viele ihre Zeit draußen auf dem Balkon oder der Terrasse. Doch damit sollte rechtzeitig vor den ersten kalten Nächten Schluss sein. Denn ansonsten könnten die Blätter, Triebe oder Wurzeln Schaden nehmen. Am besten ziehen die Pflanzen spätestens im Oktober zurück in die Wohnung. Das hängt natürlich aber auch von der örtlichen Wettersituation ab.

Tipp 4: Steckhölzer schneiden
Manche Sträucher lassen sich recht einfach selber heranziehen. Und zwar aus Steckhölzern. Das sind vereinfacht gesagt Stecklinge ohne Blätter und Triebspitzen. Wer im Herbst Teilstücke von verholzten, einjährigen Trieben schneidet, kann diese einpflanzen und sieht dann nach und nach daraus einen neuen, kleinen Busch wachsen. Dafür geeignet sind beispielsweise Forsythie, Holunder, Liguster, Weide oder Korkenzieherhasel.

Tipp 5: Mit Früchten basteln
Mit den Früchten vieler Bäume lässt sich im Herbst wunderbar basteln. Tannenzapfen, Eicheln oder Kastanien verwandeln sich dann in phantasievolle Zwerge, kecke Mäuse oder bunte Piepmätze. Für das Basteln reichen oftmals ein paar Stoffreste, Schnüre oder Federn. Mit Schere und Kleber entstehen im Nu neue Kreationen, die den Herbst bis in die Wohnung hineintragen.

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