RSAG

Freitag, 19.05.2017

Maibäume richtig entsorgen

Vielerorts ragen noch bunt geschmückte Maibäume an Straßenlaternen und Regenrinnen empor. Doch dieser Brauch endet: Ende Mai werden die Bäume traditionell abgeholt und entsorgt. Die RSAG erklärt, wie das im Rhein-Sieg-Kreis richtig funktioniert.

Anlieferung auf den RSAG-Entsorgungsanlagen
Diejenigen, die den Maibaum geschenkt haben, müssen auch dessen Entsorgung in die Hand nehmen. Wer die Birkenstämme nicht als Baumaterial oder Kaminholz verwenden will, kann sie auf den RSAG-Entsorgungsanlagen in Sankt Augustin, Eitorf, Swisttal oder dem Stadtbetrieb Bornheim abgeben. Bäume mit einem maximalen Durchmesser von 8 cm können mit der Entsorgungskarte kostenfrei angeliefert werden, darüber hinaus entfällt eine geringe Gebühr.

Ab 8 cm Durchmesser nicht in die Biotonne
Alternativ können die Birken gekürzt und als Bündel an den regulären Leerungsterminen neben die Biotonne gelegt werden (Voraussetzung: maximal 100 x 50 x 50 cm groß, Ast-Durchmesser maximal 8 cm). Die RSAG bittet darum, Bäume mit einem größeren Durchmesser als 8 cm nicht über die Biotonne zu entsorgen. Aufgrund des größeren Astdurchmessers könnten die Häcksler in den Fahrzeugen sonst Schaden nehmen.

Wird die Geste belohnt?Holt der Verehrer, bzw. im Schaltjahr eher die Verehrerin, den am 1. Mai aufgestellten Baum wieder ab, dann winkt ihm nach rheinländischer Tradition eigentlich ein Kasten Kölsch. Mit etwas Glück hat der Maibaum so großen Eindruck gemacht, dass Hoffnung auf ein Date besteht.

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