RSAG

Freitag, 25.01.2019

Frosttipps für die Biotonne

Gräser im Winter

Die klirrende Kälte, vor allem in den Nächten, macht auch vor der Müllabfuhr nicht Halt. Neben einer weiß gepuderten Landschaft und frostigen Temperaturen hat ein solcher Winter aber auch seine Schattenseiten. Eingefrorene Mülltonnen,  insbesondere die Abfuhr der Biotonnen, gehören leider mit dazu. Feuchte Küchenabfälle können schnell festfrieren und behindern dadurch die Leerung der Tonnen. Manche der Behälter lassen sich sogar gar nicht leeren. – Die RSAG hat Tipps auf Lager, wie sich das weitgehend vermeiden lässt:

Bei Frost dreht sich alles darum, die Bioabfälle möglichst „trocken“ in die Tonne zu bringen. Am besten feuchte Küchenabfälle abtropfen lassen und anschließend in Zeitungspapier einschlagen oder Papiertüten benutzen. Das Papier bindet die Feuchtigkeit. Die so verpackten Reste sind dann weitgehend trocken und damit gut vor dem Festfrieren geschützt.

Wer seine gefrorenen Abfälle in der Biotonne vor der Leerung mit einem Besenstiel oder Stock lockert und vom Tonnenrand löst, hilft der Müllabfuhr bei der Leerung. Zusätzlich kann ein Stück Pappe oder ein Ästchen unter den Deckel geklemmt werden. Das verhindert, dass dieser festfrieren kann.

Für schwache Frostnächte und frostfreie Tage kann auch das Unterstellen der Biotonne an einem frostgeschützten Platz wie z. B. Hauswand oder Garage Sinn machen. Ein absolut funktionierendes Patentrezept zur Vermeidung von angefrorenem Biomüll gibt es nicht, doch wer diese Tipps berücksichtigt, sollte vor bösen Überraschungen am Leerungstag weitgehend verschont bleiben.

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