Baum in einer Herbstlandschaft

Freitag, 23.10.2026

Die RSAG Garten-Tipps für den Herbst

Die regenfreien Tage des Sommers sind hoffentlich passé und lassen wieder etwas mehr Entspannung aufkommen. Auch für die Natur ist das eine Erleichterung. Jetzt ist noch einmal die Zeit der Ernte. Für die Pflanzen beginnt damit langsam die Vorbereitung auf das Ende der Gartensaison. 
Passend zu dieser Jahreszeit haben wir ein paar Tipps zusammengestellt:

Tipp 1: Laub vom Rasen entfernen

Person harkt Laub zusammen

Laub ist im Garten ein gern gesehener natürlicher Winterschutz. Auf dem Rasen hingegen ist eine dickere Laubschicht nicht gut für die Halme. Denn unter der Blätterdecke fehlt die Luftzirkulation und es bleibt feucht. Besonders dann, wenn die Blätter auch noch richtig nass sind. Der Rasen wird dann gelb, fault und bekommt Flecken. Pilzkrankheiten können die Folge sein. Um dem allen vorzubeugen, entfernt man am besten das Laub vom Rasen.

Tipp 2: Wurzelgemüse möglichst spät ernten

Rüben im Beet

Wurzelgemüse ist ideal für die späte Ernte im Herbst. Und manche Gemüsesorten wie Karotten oder Pastinaken sind sogar nach den ersten leichten Frösten besonders gut zu ernten, weil sie noch besser schmecken. Denn die Pflanzen wandeln dann ihre Stärke in Zucker um und schmecken süßer und milder. Das ist vergleichbar mit grünen Bananen, die während der Reife sich gelb verfärben und ihren süßen Geschmack entfalten – nur dann ernten, wenn der Boden frostfrei ist.

Tipp 3: Gießring bei Baumpflanzungen anlegen

Gießring an Bäumen

Der Herbst ist die klassische Pflanzzeit für viele Baumarten. Und nach dem Pflanzen eines Baums steht das regelmäßige Gießen an. Leichter und effektiver geht´s, wenn bereits beim Einpflanzen ein kleiner Erdwall rings um den jungen Stamm angelegt wird. Dann bleiben Regen- und Gießwasser direkt an der richtigen Stelle zum Einsickern.

Tipp 4: Hagebutten sammeln

Hagebutten am Strauch

Im Herbst erscheinen die leuchtend roten Früchte unserer heimischen Wildrosen: Hagebutten. Und die Früchte schmecken nicht nur Vögeln. Aus ihnen lässt sich auch Marmelade oder Likör herstellen. Oder auch, im getrockneten Zustand, Tee. Dazu müssen die Kerne und feinen Härchen im Inneren ausgekratzt werden. (Aus ihnen lässt sich übrigens ein prima Juckpulver anfertigen 😉.) Der fruchtige Tee schmeckt fein säuerlich und leicht mild.