
Dienstag, 04.08.2026
Die RSAG Garten-Tipps für den Sommer
Der Sommer ist da – und mit ihm die perfekte Gelegenheit, den Garten oder Balkon in eine grüne Oase zu verwandeln. Ob man nun die Sonne auf der Terrasse genießen oder frisches Gemüse direkt vor der Haustür ernten möchte: Der Sommer bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Jahreszeit im Freien zu genießen.
Tipp 1: Gute Nachbarn bevorzugen

„Gleich und gleich gesellt sich gern“. Das trifft auch auf Pflanzen zu. Stehen ähnliche Pflanzen beieinander, haben beide oft einen Gewinn davon: Basilikum und Tomaten ergänzen sich nicht nur kulinarisch, sondern haben auch ähnliche Ansprüche an den Boden. Zudem wächst das niedrige Gewürzkraut gerne im Schatten der höheren Tomatenpflanzen. Auch Möhren und Lauch eignen sich gut in ihrer Kombination, da sie einen ähnlichen Wasserbedarf haben.
Ein weiteres Dreamteam: Radieschen und Blattgemüse wie Salat oder Spinat. Sie kombinieren ihren Platzanspruch in idealer Weise. Während das eine Gemüse unterirdisch Platz für seine Knolle braucht und schnell wächst, lässt sich das andere etwas mehr Zeit bis zur Ernte und streckt den Kopf Richtung Sonne aus. – Das Thema Mischkulturen ist eine spannende Sache. Interessierte finden dazu im Internet zahlreiche Übersichten, welche Pflanzkombination zu „guten Nachbarn/schlechten Nachbarn“ führt.
Tipp 2: Wand aus Pflanzen aufstellen

In der Stadt oder auf kleinen Balkonen ist es oft schwierig, Privatsphäre zu schaffen. Da kann eine „Wand aus Pflanzen“ helfen. Ein Rankgitter ist ein guter Ausgangspunkt für das Gestalten einer grünen Wand. Wilder Wein, Efeu, aber auch blühfreudige Clematis eignen sich ganz besonders dafür. Es sind schnellwachsende Pflanzen, die sich gut verzweigen. Sie lassen das Gitter nach und nach zuwachsen und schaffen dadurch nicht nur einen Sichtschutz, sondern spenden mitunter auch begehrten Schatten in sonnigen Zeiten.
Tipp 3: Zimmerpflanzen im Blick behalten

Auch Zimmerpflanzen haben im Sommer ihre besonderen Ansprüche. Wie im Garten steht auch hier das Gießen im Vordergrund. Ausreichend Wasser sorgt für kraftvolle und gesunde Pflanzen. Staunässe ist allerdings zu vermeiden. Deshalb sollten die Wurzeln nicht zu lange im Wasser stehen, dann lieber überschüssiges Wasser aus dem Untersatz entfernen. Düngergaben im Sommer fördern Wachstum und Blüte. Zum Verhindern von Trockenstress sind viele Zimmerpflanzen dankbar über Schatten; selbst dann, wenn es nur für ein paar Stunden am Tag ist. Ein Besprühen der Blätter mit Wasser verbessert die Luftfeuchtigkeit im Raum.
Tipp 4: Blütezeit durch Ausputzen verlängern

Wer hat es nicht gerne, wenn die Blütenpracht auf dem Balkon oder im Garten etwas länger anhält? Das lässt sich häufig „Ausputzen“ erreichen und bedeutet nichts anderes, als verwelkte Blätter und Blüten zu entfernen. Dann muss sich die Pflanze nicht auf das Bilden der Samen einstellen, sondern kann stattdessen ihre Energie auf das Austreiben weiterer Blütenstiele ausrichten. Weiterer Pluspunkt: Ausputzen verringert auch die Gefahr der Schimmelbildung. Das ist besonders für Pflanzen, die recht dicht beieinanderstehen, von Vorteil, wenn deren Blätter nach Regen oder Gießen nicht gut abtrocknen können.